| Dampflok 52 8195 | |||||||
![]() |
|||||||
|
Baujahr:
Gewicht: Länge: Leistung: Höchstgeschwindigkeit: |
1943
136 t 23 m 1.650 PS 80 km/h |
||||||
|
Deutschland hatte sich 1939 in den Zweiten Weltkrieg gestürzt. Der strenge Winter 1941/42 und die anhaltenden Transportschwierigkeiten zeigten, dass die Reichsbahn den Anforderungen des Krieges nicht gewachsen war. Noch im Dezember 1941 verständigten sich das Reichsverkehrsministerium und die Direktoren verschiedener Lokomotivfabriken über eine
„zu entwickelnde neue Lokomotivgattung“, die auf schlechtem Oberbau Güter- und Truppentransportezüge mit entsprechender Geschwindigkeit befördert und dabei mit minderwertiger Kohle auskommt. Am 12. Dezember 1942 wurde die erste Lokomotive der Baureihe 52 bei der Firma Borsig der Presse vorgestellt. Gegenüber der Baureihe 50 wurden etwa 1.000 Teile eingespart, weitere 3.000 durch konstruktive Änderungen wesentlich vereinfacht. Dadurch ergaben sich 26 Tonnen Material und 6.000 Arbeitsstunden weniger. Die Dampflokomotive der FME wurde 1943 in Berlin gebaut und mit der Nummer 52 4901 in Dienst gestellt. Nach dem Krieg gelangte sie zur Reichsbahn der DDR und wurde im Rahmen eines Rekonstruktionsprogrammes umfassend modernisiert. Dabei wurden viele Vereinfachungen der „Kriegslok“ rückgängig gemacht und die Lokomotiven mit neuen Kesseln versehen. Seit dem 2. Oktober 1967 versah die Maschine als 52 8195 zunächst beim Bw Templin ihren Dienst. Die Lok war bis 1993 im Bahnbetriebswerk Zittau beheimatet und wird nach der Übernahme durch die FME betriebsfähig erhalten. Im Tender können 10t Kohle und 30m3 Wasser für die Fahrt aufgenommen werden. |
|||||||